Mal wieder hat sich durch einen regen Mailverkehr ein Cache heraus kristalisiert, der mal wieder ein sonntagfüllendes Programm werden sollte. Nachdem die Planung abgeschlossen war, stellte sich das Team bestehend aus Doomriterbande, a von Ginkoas, si von Bensidi und natürlich mir als mutig genug heraus um den Weg in den Höllenschlund zu wagen.
Also verabredeten wir uns über eine bekannte Kurznachrichtenplattform auf 13:00Uhr an unserem Stammtreffpunkt. Diesemal schafften wir es tatsächlich unsere Zeitvorgabe einzuhalten und alle Teammitglieder trafen rechtzeitig ein. Aufgrund der Deutsch/Französischen-Freundschaft war diesmal auch Warcat mit von der Partie, der sich ebenfalls sehr über die Einladung freute.
Um 13:10 machten wir uns dann auf den Weg zu den Parkkoordinaten von GC2TR52 – Bienvenue en enfer… an denen wir uns mit Warcat verabredet hatten.
Nachdem wir uns begrüßt hatten, die Sachen gepackt waren und wir schon ein paar mal gelacht hatten, machten wir uns auf den Weg zur Stage 1. Dort konnten wir auch schon nach einer kurzen Suche fündig werden und schon führte uns der Kopasszeiger des Garmin zu der eigentlichen Cachelocation.
Schnell schlupften wir durch die festgerosteten schweren Eisentüren um uns kurze Zeit später in den ehemaligen Schlafgemächern der Soldaten aufzuhalten. Nachdem wir uns einwenig umgeschaut hatten, konnten wir auch schon den Eingang zu Hölle entdecken.
Nachdem wir uns mit den “nötigesten”
Ausrüstungsgegenständen bekleidet hatten, konnten wir die Seile einbauen. Wie immer wurde hier wieder zweigleisig gefahren und so wurde ein Redundanzseil eingebaut auf dem das ASAP laufen sollte. Falls etwas schiefgehen sollte, stand das ebenfalls in die Hölle abgelassene Backup-Seil zu Verfügung.
Mit dieser Sicherheit machte ich mich dann als erster auf den Weg, hinab in die Hölle. Sprosse für Sprosse ging es hinab in die Tiefe, die Lichter der anderen wurden immer kleiner und so konnte ich sie schon nach kürzester Zeit nur noch als kleine Punkte an der Decke wahrnehmen.
Nach einem langen und natürlichen anstrengenden Abstieg auf 40m unter Grund, erschien dann endlich im Schein der Kopflampe die Cachebox, welche schon fast einem Large glich.
Ein kurzer Ruf nach oben und schon begann für mich der Aufstieg zusammen mit der Dose, natürlich im Einhand-Freestyle.
Minuten später (gefühlte Stunden
) erreichte ich nun endlich den Lochrand, natürlich immer noch mit der Dose in der Hand. Freude nahmen mich die anderen in Empfang und es wurde mir die Ehre des ersten Eintrags in das Logbuch zu teil. Als nun alle ihre Unterschriften in das Logbuch gesetzt hatten, hatte die Stunde des Doomritters geschlagen, er durfte die Dose wieder an seinen Platz bringen.
Im Gegensatz zu mir nahm er die Aufzugsvariante nach unten, was in anberacht des neuen (aber gewaschenen Seils) sehr abenteuerlich war. Auch hier konnte nach wenigen Minuten der Aufstieg an die Oberfläche beginnen.
Um nicht zu unrecht geloggt zu haben, machten sich nun nacheinander alle anwesenden auf um hinab zur Dose zu steigen. Allen Teammitglieder gelang es die Dose nochmals in ihrem tiefen Grab zu betrachten.
Als nun alle Teilnehmer wieder sicher auf festen Boden gelandet waren, konnte das Material verpackt werden um den Heimweg anzutreten. Leider hatte nun der Regen eingesetzt und so mussten wir durch den Regen zurück ins Auto.
Auf dem Heimweg wurde dann noch das obligatorische Picknick abgehalten und diese coole Aktion nochmal beleuchtet.
Danke an den Owner für diesen tollen Cache und natürlich an meine Weggefährten, ohne die das nicht möglich gewesen wäre.







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